Schädlingsbekämpfung
Amerikanische Rebzikade (Scaphoideus titanus)
Seit August 2024 tritt die Amerikanische Rebzikade (Scaphoideus titanus) unter anderem auf der Gemarkung Lörrach auf. Dieses Tier kann die Rebkrankheit Grapevine flavescence dorée phytoplasma übertragen und damit erhebliche, langfristige Schäden im Weinbau verursachen. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurde zuletzt am 28. November 2025 eine Allgemeinverfügung erlassen.
Ein wesentlicher Faktor für die unkontrollierte Verbreitung der Zikade sind wilde Unterlagsreben, die häufig an Böschungen, in aufgelassenen Rebflächen und in Saumstrukturen vorkommen. Diese Pflanzen stellen einen bevorzugten Lebensraum für die Rebzikade dar. Da Unterlagsreben selbst keine Symptome einer Infektion mit Flavescence Dorée zeigen, können sie unbemerkt als dauerhafte Krankheits- und Zikadenquelle wirken. Eine direkte Bekämpfung des Insekts ist unter solchen Bedingungen kaum noch möglich.
Um die regionale Ausbreitung von Zikaden und nachfolgend auch die Rebkrankheit einzudämmen, hat die nachhaltige Entfernung wilder Unterlagsreben in diesem Winter höchste Priorität.
Wir bitten daher Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer sowie Bewirtschafterinnen und Bewirtschafter, die Vorgaben der Allgemeinverfügung zu beachten und zur Eindämmung der Rebzikade beizutragen.
Genauere Auskünfte hierzu kann Ihnen der Weinbauberater Joscha Mattmüller. Tel.: 0162 2550679, E-Mail: joscha.mattmueller(@)lkbh.de und die Pflanzenbauberatung am Landratsamt Lörrach Liv Jacuk, Tel 07621/410-4440, E-Mail: liv.jacuk(@)loerrach-landkreis.de, Klaus Nasilowski, Tel. 07621/410-4451, E-Mail: klaus.nasilowski(@)loerrach-landkreis.de und Jochen Winkler, Tel. 07621/410-4442, E-Mail: jochen.winkler(@)loerrach-landkreis.de erteilen.
Invasive Ameisenart Tapinoma Magnum
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
in den vergangenen Wochen sind bei der Gemeindeverwaltung mehrere Hinweise auf eine auffällige Ameisenplage eingegangen. Nun wurde offiziell bestätigt, dass es sich dabei um die invasive Ameisenart Tapinoma magnum handelt.
Die Gemeindeverwaltung ergreift derzeit Maßnahmen, um die Ausbreitung der Ameisenart zu verhindern und deren Bekämpfung einzuleiten.









